Informationen zum ökologischen Umgang mit Kopiergeräten

Umsetzbarkeit

Ein Viertel der vorgeschlagenen Maßnahmen kann mit geringem Aufwand oder Einmalaufwand umgesetzt werden. Beispiele sind die Anbringung von Informationsaufschriften zum doppelseitigen Kopieren an den Geräten, die Überprüfung der Wechselzeiten der Ozonfilter, das Angebot von nachgebleichtem Recyclingpapier und die Bestellung der Sicherheitsdatenblätter.

Mehr als die Hälfte der Maßnahmen wird bereits in einigen Berliner Kopierbetrieben praktiziert. Dazu gehören auch Maßnahmen, deren Umsetzung zunächst schwierig oder aufwendig erscheint. Ein Beispiel ist die Einweisung der Selbstbedienungskunden ins doppelseitige Kopieren und das vergünstigte Angebot von Recyclingpapier. Wie die Interviews zeigen, stellen die Hinderungsgründe in solchen Fällen kein großes Problem dar, oder sie können gelöst werden.

Die Gerätekriterien spielen erst bei Ersatzinvestitionen eine Rolle. Die Mehrzahl der Kriterien kann ohne größeren Aufwand berücksichtigt werden.

Wenige Maßnahmen sind mit zusätzlichen Investitionen verbunden. Im Bereich der Energieeinsparung amortisieren sie sich innerhalb von wenigen Jahren. In anderen Fällen können eventuell Fördermittel beantragt werden.




Fördermöglichkeiten durch den Berliner Senat

Investitionen zur Umweltentlastung in kleinen Betrieben werden vom Berliner Senat im Rahmen des Programms "Zukunftsinitiative ökologisches Wirtschaften" im Westteil Berlins zu 40% und in Ostteil zu 50% gefördert. Unter die Kategorie dieser Investitionen würden zum Beispiel lärmdämmende Maßnahmen zählen. Es besteht jedoch kein Anspruch auf die Förderung. Die Vergabe der Fördermittel wird von Fall zu Fall entschieden. Außerdem muß gewährleistet sein, daß die Maßnahme über die gesetzlichen Regelungen hinausgeht und die Gesetze bereits ohne die Umsetzung der Maßnahme eingehalten wurden.



Förderung der Energieberatung

Die Energieberatung wird im Rahmen der Energiekurzanalyse mit 90% der Beratungskosten für zwei Tagessätze gefördert.



Umweltberatung

Achten Sie darauf, daß Sie sich von einer unabhängigen Stelle beraten lassen. Nur so bekommen Sie einen realen Überblick über Ihre Möglichkeiten.



Ansprechpartner für Fördermittel

  • Senatsverwaltung für Wirtschaft und Technologie
  • B.& S.U. (Beratungs- und Servicegesellschaft Umwelt mbH)
  • Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umweltschutz


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