Informationen zum ökologischen Umgang mit Kopiergeräten

Abfallzusammensetzung

Rund ein Drittel des Abfalls im Kopierladen von Herrn Copy besteht aus holzfreien Fehlkopien. Das sind 750 kg im Jahr. Außerdem sind 13 % des Abfalls beschichtetes Papier - hauptsächlich Innenverpackungen der Papierlieferungen. Er hat sie bisher ins Altpapier gegeben. Inzwischen informierte ihn die Recyclingfirma, daß gewachste oder mit Plastik beschichtete Papiere den Recyclingprozeß stören und daher nicht als Altpapier verwertet werden können.



Papier ohne Innenverpackungen

Herr Copy hat seine Papierbestellungen daher ganz auf Papier ohne Innenverpackungen umgestellt. Er spart dadurch nicht nur Müll, sondern auch Arbeit beim Nachfüllen der Kopiergeräte. Außerdem muß er nicht mehr das Papier mit Klebstoffresten aussortieren, um Schäden an den Kopiertrommeln zu vermeiden. Da er im Laden Papier auch direkt an Kunden verkauft, hat er mit dem Papierlieferanten ausgehandelt, einige Kisten der Palette mit Innenverpackungen zu erhalten. Er bezahlt dafür den gleichen Preis wie für den Rest der Palette.



Holzfreie Fehlkopien

Seine holzfreien Fehlkopien sammelt er jetzt getrennt vom sonstigen Altpapier. Dadurch ermöglicht er, daß daraus wieder hochwertiges Recyclingpapier (z.B. Kopierpapier) hergestellt werden kann. Er trennt die beiden Papierfraktionen sehr sorgfältig und läßt Zweifelsfälle über das normale Altpapier entsorgen. Da er ohnehin sein Altpapier selbst preßt und zur Verwertungsfirma bringt, muß er keine zusätzliche Abholung bezahlen. Für 100 kg holzfreies Altpapier erhält er eine Rückvergütung von 15 DM.



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